+++ Aktuelles +++
Geschlossen wegen
Praxisausflug
Am Freitag, den 19. Juni
bleibt unsere Praxis geschlossen.
Die uns vertretenden Praxen finden Sie …
Willkommen
bei den Hausärzten in Hochdorf, Ihrer Praxis für Allgemeinmedizin und Kardiologie.
Seit 2016 bieten wir Ihnen hausärztliche Versorgung für die ganze Familie in unserer Gemeinschaftspraxis an.
Medizin mit Herz und Verstand und immer ganz nah am Menschen – das ist unsere Philosophie.
Wir sind gerne für Sie da und helfen, wo wir können.
Öffnungszeiten
Montag, Dienstag, Donnerstag:
08:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch, Freitag:
08:00 – 13:00 Uhr
Termine nur nach Vereinbarung.
Telefonzeiten
Montag, Dienstag, Donnerstag:
08:00 – 12:15 und 14:00 – 16:30 Uhr
Mittwoch, Freitag:
08:00 – 12:15 Uhr
Ausbildung und Lehre
Unsere Praxis ist Lehrpraxis der Universität Ulm und Kooperationspartner der Verbundweiterbildung Allgemeinmedizin der Universität Heidelberg. Wir bieten jungen Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit zur Famulatur oder Facharztweiterbildung für insgesamt 24 Monate.
Außerdem bilden wir zum Beruf der/des Medizinischen Fachangestellten (MFA) aus.
Bitte Beachten Sie: In folgenden Fällen ist keine Online-Terminbuchung möglich:
- Sie leiden an Symptomen eines akuten Infektes (z.B. Gliederschmerzen, Schnupfen, Husten, Fieber, Magen-Darm-Beschwerden etc.)
- Sie sind Neupatient, waren also noch nie bei.
- Sie möchten einen Termin die kardiologische Sprechstunde bei Herrn Dr. Goos vereinbaren
- Sie möchten einen Termin für eine Vorsorge- oder Ultraschalluntersuchung vereinbaren
- Sie möchten einen Termin für eine Spezialsprechstunde (Hormon-, Ernährungs-, Schmerzsprechstunde) vereinbaren
In diesen Fällen nehmen Sie bitte telefonisch oder schriftlich mit uns Kontakt mit uns auf.
Vertretung am 19.06.2026
Arztpraxis Ingoldingen
Tel.: 07355 930230
Dres. Stemmler-Mersinger/Mersinger,
Dr. Mersinger
Eberhardzell
Tel.: 07355 2331
Dr. Lindquist, Eberhardzell
Tel.: 07355 93291
Schwabenpraxis, Bad Schussenried
Tel.: 07583 94050
Dres. Schätzle/Rücker, Ummendorf (kein HZV)
Tel.: 07351 199988
Hausarztpraxis Dres. Burger/Maier-Bader, Warthausen (kein HZV)
Tel.: 07351 76261
Wegen Umstellungsarbeiten
an unserer Kalendersoftware ist derzeit
keine Online-Terminbuchung
möglich!
Für die Gründung einer Zweigpraxis in Bad Waldsee (Ortsteil Michelwinnaden) sind wir auf der Suche nach einer Fachärztin oder einem Facharzt für Allgemeinmedizin.
Die Anstellung erfolgt nach individueller Absprache in Teilzeit.
Kommen Sie in unser Team!
Wir bieten Ihnen:
- Ein tolles Team!
- Eine sehr gut strukturierte und organisierte Praxisstruktur.
- Flexible Arbeitszeiten.
- Ein breites medizinisches Spektrum.
- Angenehmes Arbeitsumfeld in schönem Ambiente.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Wir freuen uns auf Sie!
Wer versorgt Sie, wenn Ihr Hausarzt aufhört?
Ein Kommentar zur Zukunft der hausärztlichen Versorgung in unserer Region
Viele Menschen gehen selbstverständlich davon aus, dass ihr Hausarzt auch morgen noch da ist. Doch genau das wird in den kommenden Jahren vielerorts nicht mehr selbstverständlich sein. Derzeit sind ca. 38% der Hausärzte im Landkreis Biberach 60 Jahre alt oder älter. Viele von Ihnen werden in den nächsten Jahren ihre Praxistätigkeit beenden.
Für die betroffenen Patientinnen und Patienten bedeutet das eine einfache, aber entscheidende Frage: Wer übernimmt meine medizinische Versorgung? Die Antwort lautet: Die verbleibenden Hausarztpraxen. Anders gesagt: Wenn ein Hausarzt aufhört, verschwinden seine Patienten nicht. Sie brauchen weiterhin Rezepte, Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen, Hausbesuche, Betreuung bei chronischen Erkrankungen und Hilfe in akuten Krankheitsfällen. Die Versorgung muss von anderen Praxen übernommen werden.
Genau deshalb ist es erstaunlich, welche Signale derzeit aus der Gesundheitspolitik kommen. Seit Jahren fordert die Politik völlig zu Recht: mehr ambulante Versorgung, weniger Krankenhausaufenthalte, stärkere hausarztzentrierte Versorgung, bessere Betreuung chronisch kranker Patienten, Entlastung der Notaufnahmen, wohnortnahe medizinische Versorgung. Kaum jemand bestreitet, dass diese Ziele sinnvoll sind. Doch gleichzeitig werden Regelungen diskutiert, die dazu führen können, dass Praxen für die Aufnahme zusätzlicher Patienten schlechter vergütet werden.
Viele Bürger fragen sich zu Recht: Wie passt das zusammen?
Auf der einen Seite wird erklärt, dass Hausärzte das Rückgrat des Gesundheitssystems sind. Auf der anderen Seite sollen genau die Praxen, die zusätzliche Patienten übernehmen, mit Vergütungsabschlägen rechnen. Man muss kein Mediziner sein, um den Widerspruch zu erkennen. Wenn ein Hausarzt seine Praxis schließt, entstehen dadurch keine neuen Patienten. Die Menschen sind bereits da. Sie müssen lediglich von anderen Praxen weiter betreut werden. Wer diese Versorgung übernimmt, löst kein Problem für sich selbst, sondern für die gesamte Region. Gerade auf dem Land wird die Situation zunehmend schwierig. Immer weniger junge Ärztinnen und Ärzte wollen eine eigene Praxis gründen. Gleichzeitig werden die Patienten älter, leiden häufiger an mehreren Erkrankungen und benötigen mehr medizinische Betreuung als früher. Die verbleibenden Hausarztpraxen investieren deshalb in Personal, Digitalisierung, moderne Praxisstrukturen und zusätzliche Behandlungsräume. Viele stellen angestellte Ärztinnen und Ärzte ein, um die Versorgung langfristig zu sichern. Sie schaffen Kapazitäten. Sie übernehmen Verantwortung. Sie verhindern Versorgungslücken.
Doch genau diese Bereitschaft muss politisch unterstützt und nicht ausgebremst werden.
Denn die entscheidende Frage lautet nicht: Wie spart man kurzfristig einige Millionen Euro im Gesundheitssystem?
Die entscheidende Frage lautet: Wer versorgt die Menschen vor Ort, wenn immer mehr Hausärzte in Ruhestand gehen?
Die Bürgerinnen und Bürger sollten deshalb genau hinschauen. Wenn in den kommenden Jahren mehrere Hausärzte ihre Praxen schließen, wird die hausärztliche Versorgung nicht von Ministerien, Krankenkassen oder Behörden übernommen. Sie wird von den verbleibenden Hausarztpraxen getragen. Von den Praxen, die bereit sind, zusätzliche Patienten aufzunehmen. Von den Praxen, die Personal einstellen. Von den Praxen, die investieren. Von den Praxen, die Verantwortung für die medizinische Versorgung ihrer Region übernehmen.
Wer möchte, dass auch künftig jeder Bürger einen Hausarzt findet, sollte deshalb eine einfache Frage an die politischen Entscheidungsträger richten: Wie sollen die Folgen des Hausärztemangels bewältigt werden, wenn diejenigen Praxen, die zusätzliche Patienten übernehmen, gleichzeitig mit Begrenzungen und Abschlägen konfrontiert werden?
Die Antwort auf diese Frage betrifft nicht die Ärzte. Sie betrifft jeden Patienten. Denn am Ende geht es nicht um Honorare.
Es geht darum, ob Menschen auch in Zukunft noch einen Hausarzt haben.







